HÄCK | ARCHITEKTUR

Das Projekt Haus RT.W im ländlichen Kürten ist ein umgebautes Einfamilienhaus, welches durch Erweiterung der Fläche, und Beibehaltung der Bauform sowie vollständiger Sanierung den neuzeitlichen Ansprüchen an Wohnen auf dem Land angepasst wurde. Die Bauherren wählten das Grundstück mit einer Größe von 1.030 m², bespielt mit einem Bestandsgebäude, welches analog oder leicht abgewandelt zahlreich in dieser uniformen Siedlung zu finden ist. Die Hanglage, die einen sehr schönen Ausblick bietet, war seiner Zeit Grundlage für einen Entwurf als Split-Level-Struktur. Dieses Thema sollte nun genutzt werden, um den baulichen Aufwand gering zu halten und die nötige Fläche oberhalb des Wohnraumes zu schaffen.
Als Basis wurde das Bestandsgebäude auf seinen Rohbau zurückgeführt. Der vordere Teil entspricht exakt dem um sein Satteldach befreites Volumen. Über dem hinteren Teil wurde das Erdgeschoss im Massivbau ergänzt. Das Obergeschoss mit Schlafbereich wurde in einer Holzrahmenbauweise aufgestockt. So wurde das architektonische Konzept der verschobenen Kuben, die farblich abgestuft akzentuiert wurden, geprägt. Die Interpretation und Überarbeitung des Bestandes, sowie die vorsichtige Ergänzung im Holzrahmenbau erzeugte eine effiziente und dennoch architektonisch anspruchsvolle Bauform. Mit baulich einfachen Eingriffen wurde eine große Veränderung im Bezug auf Funktion und Ästhetik erzielt. Die Fläche wurde auf das gewünschte Maß vergrößert. Auch die gewünschten Raumqualitäten und Raumgrößen konnten realisiert werden.

Das Gebäude präsentiert sich heute in einer vollständig anderen Geometrie und Darstellung, obwohl weitestgehend der Bestand erhalten worden ist. Somit entspricht das Gebäude den Wünschen der Bauherren an zeitgemäße Architektur und eine nachhaltige Nutzung. Trotz der nun markant abweichenden Bauform fügt sich das Gebäude harmonisch in die Nachbarschaft ein. Durch die Staffelung am Hang bleibt das Gebäude
straßenseitig eingeschossig und unauffällig, und entwickelt sich zum Garten hin in zwei Geschosse. So konnte der Einfluss auf die Nachbarschaft minimiert werden. Eine zusätzliche Anforderung der Bauherren an das Projekt war die Integration von moderner Gebäudetechnologie. Das Gebäude erreicht einen energetischen Standard, der deutlich unter dem Richtwert der Neubauten nach EnEv liegt.

BGF: 159m²

Projektstart: 09.2010
Fertigstellung: 09.2011
  • Haus RT.W | Kürten - Umbau eines Einfamilienhauses
  • Haus RT.W | Kürten - Umbau eines Einfamilienhauses
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Infos
Infos

Haus RT.W | Kürten

Umbau eines Einfamilienhauses

Das Projekt Haus RT.W im ländlichen Kürten ist ein umgebautes Einfamilienhaus, welches durch Erweiterung der Fläche, und Beibehaltung der Bauform sowie vollständiger Sanierung den neuzeitlichen Ansprüchen an Wohnen auf dem Land angepasst wurde. Die Bauherren wählten das Grundstück mit einer Größe von 1.030 m², bespielt mit einem Bestandsgebäude, welches analog oder leicht abgewandelt zahlreich in dieser uniformen Siedlung zu finden ist. Die Hanglage, die einen sehr schönen Ausblick bietet, war seiner Zeit Grundlage für einen Entwurf als Split-Level-Struktur. Dieses Thema sollte nun genutzt werden, um den baulichen Aufwand gering zu halten und die nötige Fläche oberhalb des Wohnraumes zu schaffen.
Als Basis wurde das Bestandsgebäude auf seinen Rohbau zurückgeführt. Der vordere Teil entspricht exakt dem um sein Satteldach befreites Volumen. Über dem hinteren Teil wurde das Erdgeschoss im Massivbau ergänzt. Das Obergeschoss mit Schlafbereich wurde in einer Holzrahmenbauweise aufgestockt. So wurde das architektonische Konzept der verschobenen Kuben, die farblich abgestuft akzentuiert wurden, geprägt. Die Interpretation und Überarbeitung des Bestandes, sowie die vorsichtige Ergänzung im Holzrahmenbau erzeugte eine effiziente und dennoch architektonisch anspruchsvolle Bauform. Mit baulich einfachen Eingriffen wurde eine große Veränderung im Bezug auf Funktion und Ästhetik erzielt. Die Fläche wurde auf das gewünschte Maß vergrößert. Auch die gewünschten Raumqualitäten und Raumgrößen konnten realisiert werden.

Das Gebäude präsentiert sich heute in einer vollständig anderen Geometrie und Darstellung, obwohl weitestgehend der Bestand erhalten worden ist. Somit entspricht das Gebäude den Wünschen der Bauherren an zeitgemäße Architektur und eine nachhaltige Nutzung. Trotz der nun markant abweichenden Bauform fügt sich das Gebäude harmonisch in die Nachbarschaft ein. Durch die Staffelung am Hang bleibt das Gebäude
straßenseitig eingeschossig und unauffällig, und entwickelt sich zum Garten hin in zwei Geschosse. So konnte der Einfluss auf die Nachbarschaft minimiert werden. Eine zusätzliche Anforderung der Bauherren an das Projekt war die Integration von moderner Gebäudetechnologie. Das Gebäude erreicht einen energetischen Standard, der deutlich unter dem Richtwert der Neubauten nach EnEv liegt.

BGF: 159m²

Projektstart: 09.2010
Fertigstellung: 09.2011
CGN